
Herzlich willkommen zur SMM 2026.
Wir treten mit der 1. Mannschaft in der 2. Liga
und mit der 2. Mannschaft in der 4. Liga an.
alle aktuellen Resultate findest du hier: 2 Liga West 1
12.09.2026 Runde 5: Bantiger 1 – Monthey 3
Bantiger – Monthey 4½:1½. Bern – Fribourg 5½:½. Düdingen – Brig 1½:4½. Valais – Sion 6:0 f. – Gruppensieger: Valais. Zweiter: Düdingen. Absteiger: Monthey und Fribourg.
1 Valais 13 36
2 Brig 9 22
3 Düdingen 9 20½
4 Sion 8 22½
5 Bern 7 23½
6 Bantiger 6 19
7 Monthey 3 15
8 Fribourg 1 9½
Mit einem souveränen Sieg verabschieden wir uns versöhnlich (und glücklich) von einer komischen SMM-Saison 2026. In der letzten Runde im Direktduell mit Monthey, zu Hause beim SK Bümpliz im Tscharni (wegen dem gleichzeitig stattfindenden Ittiger-Märit), legte Matthias an Brett 3 schnell die Basis in die richtige Richtung und gewann. Unser unbedingtes Ziel waren 3 Einzelpunkte, welche uns den Klassenerhalt sicherte. An Brett 1 spielte Hans mit Weiss Wolga-Gambit, daneben waren 4 Londoner sowie eine italienische Partie von Markus an Brett 5 Tagesthema. Heinz an Brett 3 mit Schwarz konnte seine Stellung nicht halten und verlor. Kurz vor der 1. Zeitkontrolle gelang es Markus, seinen Vorteil zum Endspiel hin zu nutzen, lo lagen wir erneut vorne. Hans stand wohl besser und weiter unklar, und sah sich bewogen, taktisch remis zu machen. Horst hatte eine Mehrfigur und auch Nick materiellen Vorteil, ohne das der direkte Gewinn auf den ersten Blick ersichtlich war. Dafür setzte Nick dann schachmatt, und fast zeitgleich streckte auch der Gegner von Horst die Waffen, so stand das Endresultat dann.
Die anderen Resultate sind auch erstaunlich, Düdingen verlor hoch gegen Brig, Sion trat gegen Valais nicht an, bern kanterte Absteiger Fribourg nieder. Verstehe nicht, warum ser SSB Düdingen auf Rang 2 und Brig auf Rang 3 führt, meine Addition von Hand sieht anders aus.
Mit 6 Punkten aus 7 Runden stehen wir punktemässig im Soll. Mit 19 Einzelpunkte von 42 sind wir 4 Remisen unter 50%. Wenn man bedenkt, wir holten als Einzige ein Unentschieden gegen Valais und gewannen gegen den anderen Absteiger aus dem letzten Jahr Sion 3,5-2,5, gab es sehr lichte Momente. Auf der anderen Seite gaben wir als Einzige Punkte ab gegen Absteiger Fribourg mit einem Unentschieden. Tiefpunkt war Brig, als wir zu fünft antreten mussten, weil ich im Spital lag wegen meinem Unfall. Dies machte uns es schwer, in den letzten beiden Runden an die Wende zu glauben. Die Heimspiele gegen Bern und Düdingen gingen beide relativ einfach verloren, gegen Bern blieben wir blass an den weissen Bretter (mein Fehler in Aufstellung), und Düdingen überrumpelte uns taktisch «grossartig» (stümperhaft von mir 😆). also wäre mehr drin gelegen, auch ein allfälliger 2. Platz, der anscheinend keiner möchte…
für das Erstellen meines Schlussberichtes brauche ich wohl eine Woche.
Vielen Dank für euren Einsatz, viel Glück und ich freue mich auf weitere spannende Spiele/Saison.
Raphael
22.08.2026 Runde 4: Valais 1 – Bantiger 1
Bantiger 1 holt im Wallis ein Unentschieden gegeben den bisher ungeschlagenen Spitzenreiter Valais.
Sensationell!
Fribourg – Sion ½:5½. Valais – Bantiger 3:3. Brig – Monthey 4:2. Düdingen – Bern 3½:2½
09.05.2026 Runde 3: Fribourg 2 – Bantiger 1
Die 3. Runde SMM bescherte uns Fribourg 2, ein wichtiges und schwieriges Spiel gegen einen Gegner auf Augenhöhe, der nominell in der Tendenz „schwächer“ antrat als wir. Allerdings hatten wir diverse Absenzen und mussten Matthias, Heinz und Hansueli würdig vertreten. Mit Clement Galopin, ML des Teams, pflege ich einen guten Kontakt seit Jahren, auch über das ehemalige Arbeiterschach, es war eine Freude für beide, sich zu treffen. Sein Team bestand gefühlt ausschliesslich aus „Ostblockstudenten“ (ich hörte Ungarn-Tschechien-Polen ua…), Jungs, die seit Kindheit Schach kennen und spielen, aber erst seit „kurzem“ dies Turniermässig und in Mannschaft versuchen.
Nebenan spielte die 1. Mannschaft von ihnen 1. Liga gegen Bois Gentil Genf an 8 Brettern, sie gaben ein ähnliches Bild ab, einfach 1 bis 1,5 Generationen älter. Ich spürte viel Empathie im Raum, und Vorfreude.
Wir traten zu sechst an und ich musste mitspielen, naturgemäss gab ich den Takt vor, meine Freunde wissen das. Ich kann nicht lange am Brett sitzen, gegen Sion gelang mir ein schneller glücklicher Sieg, diesmal spielte ich zum gefühlt 2‘000. Mal meine geliebte Kalaschnikov, im Wissen, mein Gegner sieht es zum 1. Mal. Ich muss da im 7. Zug Damentausch anbieten, um die positionellen Nachteile zu kompensieren. Mein Gegenüber begriff den Ernst der Situation, tauschte die Dame, was eine erzwungene Abwicklung erfordert von Schwarz, um das Spiel remis zu machen. Nach 30 Minuten war der Spuk zu Ende, ich verblieb mit einem ambivalenten Gefühl, ob das jetzt schlau war. Mein Gedanke war, 6 remisen wären nicht schlecht, weil da ist die Chance zu einem lucky-punch am grössten…
Es entwickelte sich der erwartete engagierte Kampf, kaum Vorteile zu erkennen, vieles ineinander verbissen. Markus und Hans an den vorderen Weissbretter stabil von A-Z, aber kein (positiver) Ausgang absehbar. Beat an Brett 1 (er teilte mit mir die vorderen Schwarzbretter, mir ist nach wie vor nicht bewusst, was taktisch besser gewesen wäre, aber für mich war die Herausforderung, erneut gegen einen sympatischen ML anzutreten, doch zu stark, und war froh, spiele Beat seinen Part vorne, erstmals dieses Jahr dabei. Er hatte ein schweres Leben mit Schwarz, aber hielt sich stabil. Hinten hatte ich auch mit Horst und Nick Mein Pärchen, Horst diesmal mit Schwarz, und Nick mit Weiss.Beide spielten sehr systematisch auch. Während Nick seinen schönen Druck auf- und ausbaute, war Horst stets bemüht, das Gleichgewicht zu halten, und es fühlte sich an, als sei er öfter mal einen Schritt zurück, ohne die Kontrolle zu verlieren.
Kurz vor dem erklingeln der virtuellen 4-Stunden-Glocke entschieden sich die Protagonisten, das Tageswerk zu Ende zu bringen. Nick hatte grosse Zeitnot, hatte 2 Mal einen Freibauer auf die 7. Reihe gebracht, Läufer Dame Turm schielten auch auf den König, aber auch seine Hintermannschaft stand „offen“, es erlaubte keinen Fehler. Ich machte mir 2x eine Notiz, im Glauben, den Gewinnzug zu sehen, beim 1. Mal war leider sein Gegner am Zug, und beim 2. Mal sah er ihn, und gewann die Partie. Horst konnte seine Stellung leider nicht halten, ich denke immer noch, er kann das, und freue mich, seinem nächsten Anlauf beizuwohnen.
Beat schaffte es wirklich, zurückzukommen mit Aussicht auf Gegenoffensive/Gegenspiel. Leider unterlief im dann der Detailfehler, vor dem Gegenangriff die erreichte Kompensation zu sichern. Das war schade…
Markus glänzte ohne zu glänzen und sicherte sich nach stabiler Arbeit den hochverdienten Punkt, ohne jemals in Probleme gewesen zu sein, da gibt es nichts zu meckern. Gleiches gilt für Hans, der nach einem zähen Arbeitstag frei von Gefahren leider den Abschluss nicht erzwingen konnte, aber das sichere remis erreichte, was auch zum Schlussresultat von 3-3 führt.
Der Punkt ist mit Sicht auf die anderen Resultate doch sehr mehr als wichtig und fühlt sich als „gewonnen“ an. Alle Möglichkeiten für die 2. Saisonhälfte sind offen (es folgen Düdingen h [6.6.], Brig away [20.6.], Valais away [22.8.] und Monthey home [12.9. h; im Rest Tscharnergut in Bümpliz wegen Ittiger-Märit am gleichen Tag].
Nächste Runde steht Düdingen zu Hause an, Matthias ist zurück, uns erwartet ein Spitzenkampf am 1. Brett gegen Ivo Bürgy, zudem haben wir wieder ein „Jokerspiel“.
Die Tabelle:
1.Valais 6 MP / 16,5 EP
2.Sion 4/12
3.Bern 4/11,5
4.Bantiger3/8
5.Düdingen3/7,5
6.Brig 2/6,5
7.Fribourg 1/7
8.Monthey 1/4,5
Sion schlägt Bern, Monthey macht remis gegen Düdingen, oh ja, das remis von Bantiger ist doch enorm wertvoll…
Galopin Clément 1804 – Wenger Beat 1820 1-0
Solomatin Kiril 1642 – Spring Markus 1881 0-1
Muñeton-Diaz José 1778 – Samuel Raphael remis
Nazheskin Alexey 1656 – Hofmann Hans 1885 remis
Elbaum Marc-Daniel 1693 – Mehl Horst 1852 1-0
Nizamettin Cocygit 1656 – Thomas Nicolas 1736 0-1
Schöne Sunnti, alles Liebe
Raphael
18.04.2026 Runde 2: Bantiger 1 – Bern 3
Liebe Schachfreunde,
14.03.2026 Runde 1: Bantiger 1 – Sion 1
Liebe Schachfreunde,
es ging los, und ich erlebte meine Mitstreiter sehr nahe und präsent. Bin erschrocken, als Nick den Van der Weil Angriff vorgesetzt bekam im Caro Cann. Die beiden Spitzen duellierten sich an Brett 1, die 2 ML an Brett 2. Ich war unsicher im ewigen rossolino und bekam sofort eine Chance, ich gewann Figur und Partie nach einer Stunde. Matthias an Brett eins war SaharaSturm. Nick kompensierte sich, die anderen kämpften. Matthias zog es durch, nach über 4 Stunden, und die anderen kämpften noch immer. Ich erlebte sie echt nah. Die drei, heinz hans und markus, hielten die Stellung, was der Sieg bedeutet, unglaublich. Nick verlor knapp, I worked from him, I am very emotianed hahaha. Das macht uns very Luft, nach einer tollen Saison zu trachten, wo wir machen was wir besser können. Ich habe Freude. Alles Liebe Raphaelalle aktuellen Resultate findest du hier: 4 Liga Nordwest 4
12.09.2026 Runde 6: Biel 3 – Bantiger 2
Liebe Schachfreunde,
Das Team hat gekämpft und leider mit ½ : 3 ½ gegen Biel 3 verloren. Biel war mit Spielern höher als 1600 ELO angetreten. Als erster verlor ich, obwohl mein Gegner wegen eines Unfalls 45 Minuten zu spät antrat. Da dies noch innerhalb der Karenzfrist von 60 Minuten liegt konnte ich keinen Forfait-Sieg einfahren. Danach verlor Alphonse. Roger Staub holte ein Remis und Beat Stöhr schrammte knapp an einem Sieg vorbei. Wir werden wohl im unteren Teil der Rangliste landen.
Freundliche Grüsse
Peter Naegeli
22.08.2026 Runde 5: Münsingen 3 – Bantiger 2
Hallo zusammen,
Bantiger 2 verlor 3 : 1 gegen Münsingen 2. Die gegnerischen Spieler hatten etwa die gleiche Spielstärke. Alphonse Hubsch gewann seine Partie souverän. Karlheinz Reisinger traf offenbar auf einen Fressschach Spieler und verlor schlussendlich. Man kann ja mitspielen, nur wenn der Gegner einem dauernd die Figuren wegfrisst, auch wenn er damit seine eigenen verliert, kann es vorkommen, dass man plötzlich entblösst dasteht. Jörg Hubacher verteidigte sich hart. Sein Gegner griff seinen Läufer doppelt an und er konnte ihn nicht wegziehen ohne seinen dahinterstehenden Turm zu verlieren. Später hatte sein Gegner 1 Turm, 1 Springer, 1 Läufer und 5 Bauern gegen nur 1 Turm und 1 Bauern. Da war auch ein Remis war nicht mehr zu erzielen. Urs Gantner bot mit seinem weissen Läufer Schach, anstatt einen gegnerischen Bauern gratis zu schlagen und gleichzeitig dessen weit vorne stehenden Springer zu bedrohen. Sein Gegner zog den König weg und Urs konnte den Druck durch fortlaufende Bedrohungen nicht mehr aufrecht halten. Die Stellung seines Gegners war etwas besser und vor allem hatte er fürs Endspiel mehr Bauern. Man sollte nie einen gegnerischen Bauer nicht schlagen, wenn man ihn gratis haben kann, ausser man schwächt dadurch seine Stellung.
Freundliche Grüsse
Peter Naegeli
20.06.2026 Runde 4: Bantiger 2 – Bern 8
Guten Morgen,
Der Aufenthalt in der Sauna (Pulferstube) vom gestrigen Nachmittag war fürs Team Bantiger 2 erfolgreich. Wir gewannen mit 2 ½ zu 1 ½, und sacken damit 2 Mannschaftspunkte ein. Damit überholen wir Bern 8 und kommen vom letzten Platz mindestens auf den zweitletzten. Roger verlor leider, weil er nach langem Überlegen den übernächsten Zug machte. Ist mir auch schon passiert. Danach erhob sich Beat siegreich. Als nächster beendete Markus Beer seine Partie siegreich gegen eine U-16 Spielerin die sich sehr gut verteidigte. Als letzter beendete Urs seine Partie mit Remis. Die Stellung seines Königs war unglaublich und für die Zuschauer zusätzlich schweisstreibend.
Herzliche Grüsse
Peter Naegeli
06.06.2026 Runde 3: Köniz-Bubenberg 3 – Bantiger 2
Liebe Schachfreunde,
Bantiger 2 hat gegen Köniz-Bubenberg 3 mit 3 : 1 verloren. Der Gegner entpuppte sich als Juniorenmannschaft, alle um die 16 Jahre alt und die spielen sehr gut.
Einzig Roger Staub gewann seine Partie. Zwar hatte er kurzfristig ein Ross weniger, aber holte das dann auf. Nach etwa 25 Zügen gab es einen grösseren Abtausch wo er die Dame des Gegners schlagen und seine behalten konnte. Damit verblieben ihm die Dame, ein Turm und ein Springer, währenddem seinem Gegner noch zwei Türme und einen Läufer verblieben. Die Qualität siegte.
Freundliche Grüsse
Peter Naegeli
09.05.2026 Runde 2: Bantiger 2 – Solothurn 5
Liebe Schachfreunde,
Bantiger 2 hat Solothurn 5 mit 2 ½ zu 1 ½ geschlagen. SO 5 ist eine Jugendmannschaft, ausser dem Teamchef alle U14. Ich nehme an, dass diese alle bis ins Endspiel gingen, wie wir es von so jungen Spielern gewohnt sind.
Freundliche Grüsse
Peter Naegeli
14.03.2026 Runde 1: Bümpliz 3- Bantiger 2
Liebe Schachfreunde,
Bantiger 2 hat glücklos mit 1 ½ zu 2 ½ Punkten gegen Bümpliz 3 verloren. Glück hatte Beat Stöhr, als ihm sein Gegner Lukas Petterlini das Remis anbot. Klugerweise nahm er es an, denn er hätte mit grösster Wahrscheinlichkeit verloren. Cédric Mehli gewann nach einigen Anstrengungen gegen Arnold Egli. Heinz Kramer hätte nach ELO eigentlich seinen Gegner schlagen sollen, verlor aber dennoch. Die längste Partie spielte Pablos Loosli gegen Stefan Zimmermann. Leider zog er seine Dame vor die Königsstellung und die hatte dann plötzlich keine Rückzugsmöglichkeit mehr. Dann wurde fast bis zum Ende gespielt. Mit einem Freibauern besiegelte Stefan Zimmermann dann den Verlust beider Türme von Pablo und gleichzeitigem Schachmatt.
Freundliche Grüsse
Peter Naegeli

